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Über PHIL
1998 - the beginning
"Phil“ wurde Anfang 1998 von Mitgliedern der Rockgruppe „Amnesia“ in Bretten-Rinklingen gegründet. Schon länger hatte Sänger Jürgen Mayer vorgeschlagen, der Gruppe eine musikalisch neue Richtung zu geben und ein Phil-Collins-/Genesis-Projekt zu starten. Aus den Wolken gegriffen war die Idee nicht, schließlich ist Sänger Jürgen ein absoluter Phil-Collins-Fan und –Kenner. Er sieht dem englischen Megastar optisch sehr ähnlich, und besser: Seine Stimme kommt der des Originals sehr nahe.
Auch „Amnesia“ hatte den ein oder anderen Collins-Titel - etwa „In the Air Tonight“ - gespielt. „Amnesia“, die zu diesem Zeitpunkt aus Jürgen Mayer, Frank Stolzenthaler (Percussions), Bernd Schubach (Drums), Robert Ahl (Keyboards), Alexander Lang (Gitarre), Kurt Meister (Bass, Management) und Klaus Kerschner (Soundtechnik) bestanden, wurden von vielen Fans bestürmt, noch mehr Collins-Titel ins Programm aufzunehmen.
Die Zeit für einen radikalen Wechsel schien reif: „Amnesia“, die Ende der achtziger bis Mitte der neunziger Jahre als eine der wichtigsten Bands in der Region Karlsruhe galten, hatten 1996 und 1997 nur sehr wenige Konzerte gegeben. Im Frühjahr 1998 begann man ein Programm mit Phil-Collins- und Genesis-Titeln zu erarbeiten. Zur musikalischen Unterstützung scharte man das Bläsertrio „Always Horny“ mit Markus Theiwes (Saxophon), Otto Zwecker (Trompete) und Marco Strickerodt (Posaune) - um sich.
Im August bestanden „Phil“ ihre Feuertaufe bei einem Konzert am Philipp-See in Bad Schönborn. „Phil“ fanden ihr Konzept bestätigt: Gute, handgemachte Rock- und Popmusik kommt gerade beim Publikum zwischen 25 und 50 Jahren gut an. Und es besteht Nachfrage nach Bands, die Livemusik auf hohem Niveau bieten können.
1999
Es sprach sich bei den immer mehr werdenden Fans und den Veranstaltern herum: „Phil“ ist Garant für eine volle Bude. Aber was ist das Besondere, was haben die „Phils“, was andere Coverbands oft nicht haben? Die Fans sind sich einig: Die außergewöhnliche Spielfreude, der tolle Sound, das lockere Agieren der sympathischen Musiker sind einfach ansteckend. Und natürlich „Frontman“ Jürgen Mayer, der seine Entertainer-Qualitäten entwickelt.
„Webmaster“ Andreas Heß ( www.PC-Dok24.de ) bringt „Phil“ am 05.09.1999 erstmalig ins Internet. Gemeinsam entwirft man die damals in orange-blau gestaltete Homepage, mit Video- und Sound-Bereich, einer ersten kleinen Fotogalerie, Veranstaltungskalender, Gästebuch und vielem mehr. Mittlerweile reist den Musikern ein ansehnlicher Fan-Stamm bei den Konzerten hinterher. Die Konzerte werden mehr und mehr zum freudigen Wiedersehen, einer ausgelassenen Party mit „alten Freunden“.
2000
Im Jahr der vorhergesagten Computerabstürze und des Weltuntergangs übt man neue Titel ein und experimentiert mit Licht- und pyrotechnischen Effekten. Gitarrist Alex muss eine Zeitlang zwangsweise pausieren: Trommelfellriss lautet die Diagnose des Arztes.
Drummer Bernd Schubach und Kiki heiraten Ende August in Heidelberg-Rohrbach. Klar, dass eine „Phil“-Abordnung dabei nicht dabei fehlen darf. Mit dem Auftritt im Ubstadt-Weiherer Hardtseestadion nimmt der langjährige „Amnesia“- und „Phil“-Saxofonist Markus Theiwes seinen Abschied. Er zieht aus beruflichen Gründen in die Region Künzelsau um.
Um vermehrt an Auftrittsmöglichkeiten außerhalb der Region Karlsruhe zu kommen, arbeiten „Phil“ mit verschiedenen Agenturen zusammen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (man "vergisst" auf den Konzerten die Webseite zu promoten) nimmt das Internet dabei mehr und mehr eine tragende Rolle ein. Zum Jahresende hat Phil-online.de rund 1.000 Besucher und 119 Einträge im Gästebuch zu verzeichnen. Nicht schlecht...
2001
In der „Michelfelder Kulturscheune“ stellt „Phil“ vier Titel im dezenten Akustik-Sound vor: „Against all Odds“, „Carpet Crawler“, „You can`t hurry Love“, „That`s all“ - nur Akustikgitarre, Zupfbass, Schlagzeug und Percussion. Das verblüffte Publikum reagiert nach einer Gewöhnungsminute begeistert. Im April trennen sich „Phil“ von ihrem Posaunisten Marco Strickerodt. Neuer Mann im Gebläse-Trio ist nun Attila Eckert aus Leopoldshafen.
Ein „Highlight“ des Jahres dann am 28. Juli beim Flugplatzfest in Bruchsal mit 1.200 Fans. Auch akustisch - optisch - haben „Phil“ wieder Besonderes zu bieten. Verstärkt werden sie durch die beiden neuen Sängerinnen Petra Landwehr und Monika Hoffmann. Nicht zu toppen ist im August das Gastspiel im Vorprogramm der Spider-Murphy-Gang bei den „Hoepfner-Summer-Nights“ in Karlsruhe. Als „Phil“ spielen, lauschen zwischen 10.000 und 12.000 Musikfans.
Dies macht sich auch auf der Webseite bemerkbar, das Interesse an "Phil" wächst beständig.
2002
Im Frühjahr feilten die „Phils“ an Aufnahmen für die erste CD. Vier Titel wurden aufgenommen („Another Day in Paradise“, „Billy, don't lose my Number“, „Something happened on the Way to Heaven“, „In the Air Tonight“). Die CD mit orange-blauem Cover soll ausschließlich zu Werbezwecken für Konzertveranstalter dienen. Und für alle „Phil“-Fans gibt es nun schöne Autoaufkleber in schwarz, blau, orange und silber.
Im Juli spielte die Band erstmals bei den „Schwoba“, beim Stadtfest in Freiberg/Neckar. Kaum jemand hätte den Schwaben eine solche Begeisterungsfähigkeit (und Offenheit gegenüber „urbadischer“ Kultur) zugetraut. Konzerthöhepunkt war fraglos das Flugplatzfest in Bruchsal Ende Juli mit rund 2.000 Besuchern.
Im November veröffentlichte Phil Collins seine neue CD „Testify“. „I Can't Stop Loving you“ ist ein Radioknaller und, wie sich herausstellt, auch ein toller Livesong. Gemeinsam mit der Rock-Legende Manfred Mann's Earthband steht man im Dezember in Oberderdingen auf der Bühne. Rund 1.500 Besucher lassen sich von Jürgen „Phil“ Mayer und seinen Kompagnons mitreißen (und in punkto Publikumsstimmung stiehlt man ihnen eindeutig die Show).
Mittlerweile hat sich auch herumgesprochen dass "Phil" auf seiner Webseite immer aktuell die neuesten Konzertbilder & Presseberichte bereithält und einen offenen Kanal in Form des Gästebuches pflegt. Die Fans honorieren dies mit über 5.000 Besuchen und über 400 Einträgen im Gästebuch.
Einer der letzten Einträge (Nr. 420) des Jahres lautet:
"...bin grosser phil collins und genesis fan. habe euch das erste mal mitte des jahres im session/walldorf gehört. ihr seid genial!!!!!!!!! leider sind wir am 27.12. nicht mehr ins session rein gekommen. es war zu voll, sie haben die türen dicht gemacht, schade!!!! macht weiter so!!!!!!!!!!!..."
2003
Bestens gebucht sind Phil auch 2003. Im Mai gibt man sich im Heidelberger „Schwimmbad“-Musikclub die Ehre (Kult!), tags darauf spielt die Band in Sulzfeld ein Benefizkonzert für ein behindertes Mädchen. Gute Resonanz, es kommt genug Geld für eine Delfin-Therapie zusammen. Unvergesslich im Juli der Auftritt auf dem Brettener Peter-und-Paul-Fest: Tausende Menschen drängen sich bei dem Mittelalterfest um den Marktplatz und in den Gassen.
Besonders gefreut haben sich „Phil“ auf „Das Fest“, das größte kostenlose Open-air in Süddeutschland. Sänger Jürgen zieht sich jedoch leider eine Blutvergiftung zu und der Auftritt fällt flach - na ja, vielleicht klappt’s das nächste Mal. Genial wie immer ist das Bruchsaler Flugplatzfest Ende Juli. Als besonderes Schmankerl wird das Konzert live von sechs Videofilmern aufgenommen und auf einer riesigen Videoleinwand gezeigt. Drei Mal gibt es wieder Gastspiele im Session-Musicclub „No.1“ in Walldorf – ein besonderes Vergnügen für „Phil“ und die wie immer zahlreichen Besucher.
Zwischenzeitlich pflegt die Band den Kontakt nach UK zum Meister Phil Collins. Über seine persönliche Assistentin, Anni Callingham, tauscht man sich aus, sendet E-Mails und Bild- bzw. Videomaterial ins vereinigte Königreich. Phil Colllins ist begeistert und empfiehlt auf seiner eigenen Homepage (www.philcollins.co.uk) den Besuch eines "Phil" Konzertes!
2004
Ein Traum wird wahr: Vor Beginn seines letzten Deutschlandkonzerts in der Stuttgarter Schleyerhalle am 23. Juni gibt es ein Treffen von „Phil“ mit Phil Collins (siehe Bericht "Phil trifft Phil"). Der „echte“ Phil entpuppt sich als ein ungemein sympathischer und lustiger Typ – gerade so, wie man ihn aus den Medien kennt. Philleicht klappt es doch einmal, eines Tags mit ihm gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Gute Kontakte zu seinem Management bestehen ja ...
Konzerthöhepunkt war auch in diesem Jahr das Flugplatzfest in Bruchsal Ende Juli. Dieses Ereignis hat mittlerweile Kultstatus: Rund 3.000 (!) Besucher, die teilweise aus ganz Deutschland anreisten, gingen mit „Phil“ einmal mehr „In the Air tonight“. Der Knüller: Die Band rollte in einer „Antonov“, dem größten Doppeldecker der Welt, übers Rollfeld zur Bühne. Ansonsten zieht das „Phil“-Projekt auch 2004 immer weitere Kreise und gewinnt neue Freunde in Hessen und Rheinland-Pfalz.
Die Zugriffe auf die Webseite steigen dementsprechend rapide. Zum Jahresende schließt das Gästebuch mit 760 Einträgen, der Besucherzähler überspringt im November die 20.000er Marke.
Personalia:
Neue Backgroundsängerinnen sind Claudia Domjanic und Bernadette Ahl, die Tochter von Keyboarder Robert Ahl.
Neuer Mann an der Trompete ist Ralf Schneider.
2005
Für große Überraschung sorgen die „Phils“ im Februar mit ihrem Akustik-Programm „Lovesongs - (Un) plugged“ in den „ Grombacher Stuben“ in Bruchsal-Obergrombach. Zwei Stunden Songs von Meister Phil und Genesis pur mit Akustikgitarre, Hammondorgel, Percussions und Chor. Mehrere hundert Besucher genießen an zwei Abenden die Premiere bei stimmungsvollem Kerzenlicht. An einem mehrtägigen Benefizkonzert in Walldorf für die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Südostasien beteiligen sich auch die „Phils“. Mehr als 10.000 Euro werden für Hilfsprojekte eingenommen.
Im April spielt „Phil“ erstmals bei den französischen Nachbarn, in Marmoutier im Elsass. „A bientot!“ – bis bald – wünschen sich viele der begeisterten Konzertbesucher. Bereits zum zweiten Mal bestreitet „Phil“ das Vorprogramm für den britischen Altrocker Manfred Mann und seine „Earthband“, diesmal im April in Blankenloch.
Zum 40. Geburtstag von Sänger Jürgen „Phil“ Mayer im Juni gratuliert Phil Collins persönlich mit einer Glückwunschkarte: „To Jürgen. Happy 40th! Phil“, schreibt der Superstar. Ein nobles Konzert gibt „Phil“ im Juli vor dem Baden-Badener Festspielhaus. Der absolute Knaller wie jedes Jahr ist das „Flugplatzfest“ Ende Juli in Bruchsal. Die Besucherzahl vom Vorjahr (rund 3.000 Fans) wird mit rund 3.200 Konzertgängern nochmals getoppt.
Das Konzert wird mit mehreren Kameras aufgezeichnet, eine Live-DVD erscheint Anfang 2006. Das hat "Folgen": Im Dezember wird „Phil“ vom Durlacher Pharma-Unternehmen Pfizer für eine Show im Hotel Estrel in Berlin, Deutschlands größtem Hotel, gebucht.
2006
Der „Phil“-Tross zieht immer weitere Kreise im deutschen Südwesten. Vor allem das hessische Publikum hat die Badener entdeckt und bucht sie häufig. Ein Publikumsmagnet ist nicht nur das Flugplatz-Open-Air in Bruchsal. Auch das Akustikprogramm „Unplugged Lovesongs“ ist bei beiden Terminen im Frühjahr und Herbst ausverkauft. Die neue Live-DVD „In the Air Tonight“ ist bei Konzerten und im Internet-Fanshop erhältlich. Phil Spaß machen immer wieder die Konzerte in den Liveclubs „Session-Kulturwerk“ in Walldorf, „Rex“ in Lorsch und „NCO“-Club in Schwäbisch-Hall. Fans reisen von weither an, man trifft phile alte Freunde und gewinnt neue.
Sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist das Flugplatz-Open-Air in Bruchsal. Trotz strömendem Regen feiern knapp 2.000 Besucher die Band. Der zeitweise Stromausfall hält die „Phils“ nicht davon ab, nur mit Akustik-Gitarre und Tambourine – echt unplugged! – unter Regenschirmen weiterzuspielen, bis die Technik kurz vor Konzertende den Geist aufgibt. Soundmixer Rainer Diezinger kann aus gesundheitlichen Gründen für längere Zeit seinen Job an den Tonreglern nicht mehr ausüben.
Ansonsten ist das Jahr 2006 ein Jahr des personellen Wechsels: Im Januar scheidet Trompeter Ralf Schneider aus und wird ersetzt durch Thomas Sturm, im März verlässt Sängerin Claudia Domjanic die Truppe. Zum Jahresende beenden Keyboarder Robert Ahl und seine Tochter und Sängerin Bernadette ihre Zeit bei „Phil“. Nahtlos weiter geht es mit Keyboarder Rainer Kneis aus Karlsdorf-Neuthard und den Sängerinnen Lalena Katz aus Bretten und Simone Weber aus Rastatt. Dem neuen Team bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen: Für 2007 ist „Phil“ bereits zu Jahresbeginn fast ausgebucht.
Das Interesse an der Phil-Webseite ist nach wie vor ungebrochen - mehr noch: Die Phil Website entwickelt sich nach und nach zu einer der meistbesuchten Seite einer Coverband im Netz. Bereits im Juni begrüßen wir den 40.000ten Besucher und am 06.08.2006 erhalten wir im Gästebuch den 1.000ten Eintrag.
2007
Die drei Neuen Lalena, Simone und Rainer bestehen ihre Feuertaufe:
Bereits im Januar steht der erste gemeinsame Auftritt in Bretten an. Das Trio legt einen super Job hin, in Rekordzeit hat man sich das umfangreiche "Phil"-Repertoire draufgeschafft. Allgemeiner Tenor im Publikum: Die bis dato wohl beste Formation hat sich zusammengefunden. Zahlreiche Auftritte im Frühjahr und Sommer lassen das neue Team menschlich und musikalisch schnell zusammenwachsen.
Auch das beliebte "Unplugged-Programm" wird gemeinsam gestemmt, mit grandiosem Erfolg im März in Obergrombach. Krankheitsbedingt fällt Sängerin Lalena leider kurz danach für ein gutes halbes Jahr aus. Doch die "Phils" sind eben eine eingeschworene Gemeinschaft und halten zusammen. Sängerin Simone übernimmt die schwierige Aufgabe, "für Zwei" zu singen. Die Band überbrückt Lalenas Genesungsphase mit zahlreichen Auftritten im Südwesten.
Denkwürdig sind die Konzerte bei unseren Freunden im hessischen Weiterstadt, auch die Domstadt Speyer empfängt "Phil" mit offenen Armen. Glück mit dem Wetter hat "Phil" beim Flugplatzfest im Juli 2007. Mehrere tausend Besucher erleben die Band auf einer Rundbühne die aussieht wie ein UFO - für Sänger Jürgen geht ein Traum in Erfüllung. Ideengeber ist Meister Phil Collins himself, der bei einem Auftritt in Paris auf einer Rundbühne kreiselte. Dank neu angeschaffter Minisender für die Instrumente drehen auch die "Phils" auf den Bruchsaler Bühnenbrettern die Runden. Es folgt ein Konzert wie von einem anderen Stern.
Immer mehr Veranstalter und Agenturen werden auf die hart tourenden "Phils" aufmerksam. Ihren zehnten Band-Geburtstag im Jahr 2008 feiert die Band mit einem ausgedehnten Tourkalender, in dessen Mittelpunkt das Flugplatz-Open-Air-Konzert im Juli stehen wird.
Apropos: Als einzige internationale Phil Collins/Genesis Tribute-Band sind die Auftrittstermine von "Phil" derzeit auf der persönlichen Homepage von Phil Collins (www.philcollins.co.uk/Tribute.htm) aufgeführt.
Der Wahsinn nimmt seinen Lauf:
Am 02.10.2007 sind wir gezwungen das alte Free-Gästebuch mit 1.244 Einträgen zu schließen und auf eigene Server umzuziehen. Mit über 64.000 Zugriffen war das dem Provider einfach zuviel Traffic. Unser Webmaster Andreas nutzt die Gelegenheit für einen kompletten Re-Launch der Homepage und die Umstellung auf ein moderneres Layout. Wir beschließen das Jahr mit rund 72.000 Seitenaufrufen.
2008
ZEHN JAHRE PHIL! So lässt sich dieses Jahr auf einen Punkt bringen. Zum zehnten Geburtstag macht sich die Band das größte Geschenk selbst: Beim traditionellen Flugplatz-Open-Air in Bruchsal wird die Besucherzahl ein weiteres Mal getoppt. Wiederum viele, viele tausend Besucher machen das Konzert zu einem grandiosen Event -- dem bis dato fraglos besten Flugplatz Open Air! Auch Mr. Phil Collins lässt es sich nicht nehmen, erneut persönlich zu gratulieren: in Form eines netten Briefes. "Danke, dass Ihr zehn Jahre 'ich' seid", schreibt der englische Megastar auf seine humorvolle Art, "alles Gute für weitere zehn Jahre!"
Einen großen Schub nach vorne erlebt "Phil" zum runden Bandgeburtstag: In diesem Jahr ist die kleine Bigband um Jürgen "Phil" Mayer bisher am besten gebucht, in diesem Jahr überschütten die Fans die Band geradezu mit Sympathiebekundungen. "Macht lange weiter so!" ist der einhellige Wunsch.
"Phil" ist reifer geworden, nimmt neue Herausforderungen in den Blick. Im Programm tauchen neue, musikalisch anspruchsvolle Stücke auf, vor allem aus Collins' Genesis-Phase. Auch auf die Show-Dramaturgie wird besonderes Augenmerk gelegt: Noch besser, noch professioneller will "Phil" in Zukunft werden.
"Phil goes Italy" heißt es im Sommer: Erstmals spielt die Band in Italien, in Sirmione am Gardasee. Für die Band ist das Gastspiel ein besonderes Ereignis, ein Folgetermin ist 2009 fest zugesagt. "Phil" absolviert in diesem Jahr einen wahren Konzert-Marathon, auch Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen werden betourt. Ein besonderes Erlebnis ist der Auftritt in der Burgruine im pfälzischen Neuleiningen, beim "Burgsommer". Auch das Unplugged-Projekt "Lovesongs" findet immer mehr Liebhaber und entwickelt sich zu einer Alternative zum großen, "elektrischen" Programm. Für das "Jahr elf" nach Gründung von "Phil" steht als Großprojekt die Aufzeichnung der zweiten Live-DVD am 1. August 2009 beim Flugplatz Open Air auf dem Bruchsaler Segelflugplatz auf dem Programm.
2009
Die ersten Monate des Jahres stehen ganz im Zeichen des Großprojektes, der zweiten Live-DVD, die am 31. Juli beim Flugplatz-Open-Air in Bruchsal aufgezeichnet wird. Gemeinsam mit einem Videoteam sowie der Bühnen-, Sound- und Lichttechnik wird das zweieinhalbstündige Liveprogramm abgestimmt. Als Gäste mit dabei sind ein Streichorchester und ein Chor. In dem Schwetzinger Fotografen Rainer Grohmann ( www.rhein-neckar-photo.de ) hat „Phil“ bereits seit einiger Zeit einen guten neuen Freund gefunden, der von den Live-Terminen tolle Fotos liefert.
Denkwürdige Konzerte in diesem Jahr sind der Auftritt auf einer schwimmenden Bühne beim Rheinhafen-Fest in Karlsruhe im Juni – mit einer Wasserwand, auf der Videosequenzen projiziert werden. Nicht zu vergessen ein völlig durchgeknallter Auftritt bei den Engländern im NATO-Hauptquartier Rheindahlen bei Mönchengladbach: Ein Paradebeispiel dafür, was Alkohol aus Menschen machen kann (wohlbeleibte, reife Damen, die von der Militärpolizei daran gehindert werden, ohne T-Shirt ganz offenherzig die Bühne zu erklimmen). Und auch das „Regenbogenfest“ - ein Gay-Festival vor dem Mannheimer Schloss war ein schrill-buntes Erlebnis. Ein weiterer Höhepunkt ist der Bandaufenthalt inklusive Open-Air-Konzert bei Sirmione am Gardasee in Italien.
Dann die Krönung: das Flugplatz Open Air „In the Air Tonight“ mit der bisher größten Menschenmenge überhaupt. Grandios. Punkt! Das Ergebnis, die DVD gleichen Namens, kann sich sehen lassen. Erhältlich ist sie bei verschiedenen Vorverkaufsstellen und über unseren Fanshop auf der Homepage!
WOW! Ein weiteres Highlight diese Jahres ist die Begrüßung des 100.000 Besuchers auf unserer Homepage. Die Seitenzugriffe steigen weiterhin kontinuierlich an - nicht zuletzt durch die "Live-DVD" und überregionale Presseberichte wächst das Interesse an PHIL beständig. Auch Phil Collins kündigt für das Jahr 2010 eine neue CD an, nach dann acht Jahren Pause ist man gespannt auf neues Material vom Meister.
2010
Das Jahr 10 nach dem Millenniumswechsel pusht die unglaubliche Karriere von „Phil“ auf ein neues Hoch: Angefragt ist die Band für zahlreiche hochrangige Veranstaltungen, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Highlights im Frühjahr sind das bestens besuchte Konzert in der Durlacher Festhalle und das Stadtfest in Mannheim, wo „Phil“ phile tausend „Monnemer“ in den brechend vollen „Planken“ erfreut.
Im Juni dann genießt die Combo um Jürgen „Phil“ die besondere Atmosphäre beim „Hufeisen-Open-Air“ in der Germersheimer Festungsanlage. Eine Stippvisite in die ganz andere Welt der Tanzpaläste macht „Phil“ danach im bayerischen Neustädtlein: Plüsch und Weizenbier, Disco-Kugel und Ledersitzecke – Zurück in die Zukunft, oder so …
Immer wieder schön die stilvollen Auftritte im Speyerer Domgarten und vor dem Kurhaus in Baden-Baden. Dann das erste Konzert in Mamer in Luxemburg vor einem tollen Publikum mit lustigem Akzent: eine Mischung aus Deutsch und Französisch. Danach gemeinsamens Fischessen im Restaurant: „Poisson sans boisson est poison!“.
Der Knaller des Jahres kommt wie alle Jahre Ende Juli: Beim zehnten Flugplatz-Open-Air auf dem Bruchsaler Segelflugplatz übertrifft sich „Phil“ selbst und feiert ein würdiges Jubiläum. Die bis dato größte Flugplatz-Besuchermenge ist begeistert von der Show der Superlative: die größte Bühne mit großen Schaukästen, in denen sich Go-Go-Tänzerinnen im Schlangenkostüm räkeln, eine eindrucksvolle Licht- und Pyroshow, ein Höhenfeuerwerk. Alles stimmt an diesem traumhaften Abend, der die „Phils“ als Veranstalter wieder viel Zeit und Nerven gekostet hat.
Einmal mehr gastiert die Band im Spätjahr bei den „Nordrhein-Wandalen“, in Borken im Münsterland. Super Publikum, super Stimmung! Eine Premiere dann der Unplugged-Auftritt zugunsten der Renovierung der evangelischen Kirche in Sulzfeld, Jürgens Heimatort. Dass Kirchenräume eine besonders gute Akustik bieten können, kann „Phil“ seither bestätigen.
2011
Ein personeller Wechsel kennzeichnet die ersten Monate des Jahres: Seit Mai haben wir mit Matthias aus Heidelberg-Dossenheim einen Engel an den Keyboards sitzen, nachdem Rainer Kneis nach knapp fünf Jahren freiwillig aus dem "Phil"-Verband ausgeschieden ist. In Windeseile hat sich unser "Jüngster" eingearbeitet, der langjährige Erfahrung bei Bands wie "Amokoma" gesammelt hat. Durch sein nettes und humorvolles Wesen hat er schnell seinen festen Platz in unserer Mitte gefunden. Ganz besonders haben wir uns mit unserer Sängerin Lalena gefreut, die seit Oktober Mama des kleinen Elias ist.
Doch zunächst gibt es im April ein Wiedersehen mit alten Freunden, den Gesslers, in ihrem Hotel-Restaurant "Schloss Reinach" in Freiburg-Munzingen. Tags darauf erleben wir eine lustige Einlage beim "Orthopäden-Kongress" in Iffezheim auf der Rennbahn. Es folgen zahlreiche Konzerte, darunter denkwürdige Open Airs wie das Mannheimer Stadtfest (zum zweiten Mal in Folge vor Tausenden Besuchern!). Auch geht "Phil" daran, den Osten der Republik weiter zu entdecken. Neue Freunde gewinnen wir bei Gastspielen in Ilmenau (Thüringen), in der "Rosenstadt" Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) und in Rathenow (Brandenburg).
Zu einer einstündigen Sendung mit Interview und Unplugged-Einlage sind wir im Juli beim regionalen Karlsruher Radiosender "Neue Welle" (www.meine-neue-welle.de) zu Gast. Höhepunkt des Jahres ist im September unser Konzert unter der Doppelkuppel des "Circus Carl Busch" auf dem Bruchsaler Messplatz. Der Event mit artistischen Einlagen ist an die Stelle des Flugplatz-Open-Airs gerückt, das wir nach zehn Jahren ausgesetzt haben. Der große Erfolg ermuntert uns, auch 2012 etwas Ähnliches in Bruchsal zu veranstalten. Neues Terrain gewinnen wir in der Pfalz beim "Andechser Bierfest" vor einem grandios guten Publikum.
"Elias Michael Leon Katz: geboren am 19.10.2011,19.31, 51cm, 3230 Gramm" teilt uns dann unsere Sängerin Lalena mit. Wir freuen uns mit Mama Lalena und wünschen Ihr und Söhnchen Elias alles Gute! Als zeitweisen Ersatz können wir die tollen Sängerinnen Nicole Jorgensen aus North Dakota (USA) und Melanie Haag aus Mannheim gewinnen. Melanie singt übrigens in der Band von Neu-Keyboarder Matthias "Back to the 80s". Auch für unser Nesthäkchen Simone, die im Spätjahr ein dreimonatiges Praktikum in New York absolviert, springen die beiden Gesangsdamen ein. Zum Jahresabschluss in Schwetzingen ist dann die ganze, vergrößerte "Phil"-Familie wieder vereint.
2012
Auch in 2012 ist wieder viel los bei PHIL.
Jahresrückblick folgt...